The long way to create a smart engine...

Geschichtliches

Seinen Namen erhielt das Antriebsprinzip von seinem Erfinder, Robert Stirling, einem schottischen Geistlichen. Er entwickelte den Motor 1816 als Alternative zu den damals häufig eingesetzten Hochdruckdampfmaschinen, die durch ihre Kesselexplosionen zahlreiche Todesopfer forderten. Der Stirling-Motor ist nach der Dampfmaschine die zweitälteste Wärmekraftmaschine.
Am Ende des 19. Jahrhunderts erlebte der Motor einen ersten Höhepunkt als Energiequelle in den Haushalten des aufkommenden Bürgertums. Der erste Weltkrieg stoppte die Entwicklung. Einen zweiten Versuch unternahm in den Dreissigerjahren des zwanzigsten Jahrhunderts die Firma Philips. Der zweite Weltkrieg stoppte diese Weiterentwicklung. Nach dem Krieg gab es verschiedenen Versuche der Weiterentwicklung, die jedoch nie die Serienreife erlangte. Ab den siebziger Jahren gab es immer wieder Versuche, das Prinzip als Motor einzuführen. Der Siegeszug des Automobiles und der damit verbundenen Versorgungsindustrie verhinderten ein Interesse zur breiten Entwicklung. 
Der Stirling-Motor das Prinzip des Motors basiert auf einem geschlossenen System in welchem ein Arbeitsmedium (meistens Gas) mit von aussen zugeführter Energie (Wärme) erhitzt wird. Durch die Ausdehnung bei der Erwärmung (thermische Expansion) und dem Zusammenziehen (Kompression) durch Kühlung entsteht die Arbeitsleistung. Bei manchen Bauformen genügen bereits geringe Temperaturdifferenzen.


Bauformen

Bis heute wurde der Motor in 3 Bauarten hergestellt:
Der Alpha-Typ mit zwei getrennten Kolben auf einer gemeinsamen Kurbelwelle. Der eine Kolben läuft über die Expansion der Wärme, der andere über die Kompression der Kälte. Diese Bauart geht nicht direkt auf Stirling zurück, sie nutzt jedoch konsequent dessen Prinzip. Besser bekannt ist diese Bauart als „Rider-Motor“ von Alexander Kirk Rider, der in New York ab 1870 80'000 Exemplare bauen liess.
Beim Beta-Typen laufen beide Kolben (Arbeitskolben und Verdränger) in einem Zylinder.
Im Gamma-Typ sind Arbeits- und Verdrängerkolben in verschiedenen miteinander vebundenen Zylinder untergebracht.
Mehr Informationen finden Sie:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stirlingmotor